Vernetzungstreffen
Netzwerke – Wissenstransfer – Kooperationen

Im Rahmen des Vernetzungstreffens laden wir zu ausgewählten Touren und Führungen am 12. und 13. März 2026 in Hamburg ein. Um die Touren planen zu können, bitten wir Sie sich bei Interesse über dieses Formular anzumelden.

Anmeldung

Donnerstag, 12. März 2026

Bitte melden Sie sich pro Tag nur für eine Tour an.

Kampnagel

Seit 40 Jahren steht Kampnagel für zeitgenössische Performance, Tanz und Theater. Doch die Geschichte des Geländes geht noch viel weiter zurück. Über viele Jahre wurde die Geschichte der Kranfabrik, die zum Rüstungsbetrieb wurde und mehr als 500 Zwangsarbeitende beschäftigte, aus der Erzählung ausgelassen – ob aus Sorge vor negativem Image oder aus mangelndem Geschichtsbewusstsein lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan: Kampnagel hat einen umfassenden Recherche-Prozess initiiert und die Ergebnisse in der [k]aleidoskop-App und auf einer Projekt-Website veröffentlicht, die die bisher unerzählten Geschichten von systematischer Zwangsarbeit auf Kampnagel erfahrbar macht. Wer lieber analog statt digital einen Einblick in das düstere Kapitel der Geländegeschichte erhalten möchte, kann sich für diese Geländeführung anmelden.

Treffpunkt: Kampnagel, Jarrestr. 20, 22303 Hamburg, Piazza vor dem Kassengebäude
Beginn: 10:30 Uhr, Dauer 70min

Dynamic Memory Lab im Altona Museum

Das Dynamic Memory Lab »Nước Đức« nimmt die vietnamesisch-deutsche Migrationsgeschichte in den Blick und geht der Frage nach, wie Geschichte erinnert und erzählt – oder auch verdrängt und verschwiegen wird. Im Fokus der Ausstellung stehen Erinnerungen und Erfahrungen der vietdeutschen Community, die sich über mehrere Jahrzehnte zwischen Flucht und Vertragsarbeit, zwischen Nord- und Südvietnam und Ost- und Westdeutschland, zwischen Gewaltgeschichte und Selbstermächtigung bewegen und überkreuzen.
Die Kurator*innenführung wird von Dan Thy Nguyen und Nina Reiprich übernommen.

Treffpunkt: Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg, Museumsfoyer
Beginn: 10:00 Uhr, Dauer 60min

Lohsepark

Inmitten der HafenCity befindet sich seit 2017 der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Er erinnert an die nationalsozialistischen Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma aus Hamburg und Norddeutschland. Der Rundgang fragt danach, wie sich das Gedenken am denk.mal Hannoverscher Bahnhof aktuell entwickelt. Wer setzt sich für den Gedenkort und das zukünftige Dokumentationszentrum ein? Welche Hürden gab und gibt es dabei?

Treffpunkt: Lohsepark, Lohseplatz, 20457 Hamburg, Info-Pavillon im Lohsepark
Beginn: 10:00 Uhr, Dauer 90min

Bismarck-Denkmal

Beim Rundgang „Koloniale Schatten – Das Bismarck-Denkmal im postkolonialen Blick“ erkunden die Teilnehmenden das Hamburger Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark als koloniales Erinnerungszeichen und aktuellen Konfliktort. Ausgehend von der Entstehungsgeschichte des Denkmals werden deutsche Kolonialpolitik, Hamburger Kolonialwirtschaft sowie antikoloniale Widerstände thematisiert. Der Rundgang stellt Bezüge zu heutigen Debatten um Rassismus, Erinnerungskultur und den Umgang mit d Monumenten her und greift dabei auch die Kritik zivilgesellschaftlicher Initiativen auf. Das Angebot ist dialogisch und partizipativ angelegt, und lädt zur kritischen Reflexion eigener Perspektiven ein.

Treffpunkt: Bismarck-Denkmal, Seewartenstraße 4, 20459 Hamburg, Informationstafeln direkt vor dem Denkmal
Beginn: 10:00 Uhr, Dauer 90min


Freitag, 13. März 2026

Bitte melden Sie sich pro Tag nur für eine Tour an.

Kampnagel

Seit 40 Jahren steht Kampnagel für zeitgenössische Performance, Tanz und Theater. Doch die Geschichte des Geländes geht noch viel weiter zurück. Über viele Jahre wurde die Geschichte der Kranfabrik, die zum Rüstungsbetrieb wurde und mehr als 500 Zwangsarbeitende beschäftigte, aus der Erzählung ausgelassen – ob aus Sorge vor negativem Image oder aus mangelndem Geschichtsbewusstsein lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan: Kampnagel hat einen umfassenden Recherche-Prozess initiiert und die Ergebnisse in der [k]aleidoskop-App und auf einer Projekt-Website veröffentlicht, die die bisher unerzählten Geschichten von systematischer Zwangsarbeit auf Kampnagel erfahrbar macht. Wer lieber analog statt digital einen Einblick in das düstere Kapitel der Geländegeschichte erhalten möchte, kann sich für diese Geländeführung anmelden.

Treffpunkt: Kampnagel, Jarrestr. 20, 22303 Hamburg, Piazza vor dem Kassengebäude
Beginn: 10:30 Uhr, Dauer 70min

Dynamic Memory Lab im Altona Museum

Seit 40 Jahren steht Kampnagel für zeitgenössische Performance, Tanz und Theater. Doch die Geschichte des Geländes geht noch viel weiter zurück. Über viele Jahre wurde die Geschichte der Kranfabrik, die zum Rüstungsbetrieb wurde und mehr als 500 Zwangsarbeitende beschäftigte, aus der Erzählung ausgelassen – ob aus Sorge vor negativem Image oder aus mangelndem Geschichtsbewusstsein lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan: Kampnagel hat einen umfassenden Recherche-Prozess initiiert und die Ergebnisse in der [k]aleidoskop-App und auf einer Projekt-Website veröffentlicht, die die bisher unerzählten Geschichten von systematischer Zwangsarbeit auf Kampnagel erfahrbar macht. Wer lieber analog statt digital einen Einblick in das düstere Kapitel der Geländegeschichte erhalten möchte, kann sich für diese Geländeführung anmelden.

Treffpunkt: Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg, Museumsfoyer
Beginn: 10:00 Uhr, Dauer 60min

Geschichtsort Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke in der Hamburger Innenstadt war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei. Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ und die Dauerausstellung sprechen wir über die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Menschen hatten. Welche Debatten gab es in der Nachkriegszeit um den Ort, welche Schwerpunkte werden in der Arbeit des Geschichtsort Stadthaus gesetzt?

Treffpunkt: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg, Eingangsbereich
Beginn: 10:00 Uhr, Dauer 90min

Lettow-Vorbeck-Kaserne

In dem Rundgang schauen wir uns Teile des Exerzierplatzes der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne und des sogenannten Tansania-Parks an. Die Kaserne wurde im Zuge der nationalsozialistischen Wiederaufrüstung errichtet. Sowohl mit der Namensgebung nach dem Kommandeur der deutschen Kolonialtruppen in Ostafrika im Ersten Weltkrieg als auch durch verschiedene Gedenkorte für deutsche koloniale Akteure wurde in Jenfeld dabei ein kolonialrevisionistisches Bildprogramm geschaffen. Dieses werden wir uns gemeinsam erschließen. Zudem beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Ortes nach der Auflösung der Kaserne in den 1990er Jahren, in deren Folge es zu einer Auseinandersetzung um den Umgang mit der kolonialen und nationalsozialistischen Geschichte des Ortes kam.

Treffpunkt: Lettow-Vorbeck-Kaserne, Wilsonstr. 64 – 68, 22045 Hamburg-Jenfeld (Hermine-Albers-Straße, Ecke Wilsonstraße)
Beginn: 10:00 Uhr, Dauer 60min



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